Kommunionspendung an Protestanten?

Zur gegenwärtigen Auseinandersetzung im deutschen Sprachraum

von Manfred Hauke

 

„Nehmet und esset alle davon: Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird“, so lauten die Wandlungsworte in jeder heiligen Messe. Und doch: Protestanten dürfen in der katholischen Kirche normalerweise nicht die heilige Kommunion empfangen. Zumindest bisher. Nun aber hat die Mehrheit der Deutschen Bischofskonferenz beschlossen, dieses auf Ebene der Weltkirche bestehende generelle Verbot aufzuheben, wenigstens unter bestimmten Umständen bei konfessionsverschiedenen Ehen. Dagegen wandten sich sieben deutsche (Erz-)Bischöfe an Rom. Nun herrscht große Unsicherheit und Verwirrung bei Priestern und Gläubigen, da in einigen deutschen Diözesen Protestanten die heilige Kommunion empfangen dürfen, in anderen weiterhin nicht. Der Autor leuchtet diese komplexe Situation aus, analysiert sie und sucht nach einer dogmatisch und pastoral verantwortbaren Lösung.
 

Zum Autor:

Prof. Dr. Manfred Hauke, geb. 1956 in Hannover, seit 1983 Priester des Erzbistums Paderborn. 1981 Promotion in Dogmatik an der Universität München unter Leitung von Leo Scheffczyk, 1991 Habilitation an der Universität Augsburg, seit 1993 Professor für Dogmatik an der Theologischen Fakultät Lugano (italienische Schweiz), seit 2007 nebenamtlich Selsorger der deutschsprechenden Gemeinde in Lugano. Weiteres zum Lebenslauf und zu den wissenschaftlichen Veröffentlichungen unter www.manfred-hauke.de

 

 

Format 18,5 x 12 cm

Softcover, 95 Seiten

1. Auflage 2018

Dominus-Verlag

ISBN 978-3-940879-59-2

 

 


Ähnliche Artikel