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Erfahrungen einer Pilgerschaft

 

von Gerhard Hermes

 

Gerhard Hermes lernte als Sanitäter und später als Kriegsgefangener die Seele des russischen Volkes kennen. Seine Erzählungen - die meisten sind Tatsachenberichte - geben in einfühlsamer psychologischer Erfassung Ereignisse wieder, die er selbst erlebte oder die ihm vertrauensvoll von Menschen berichtet wurden, die ihm ihr Herz öffneten.

Die Schicksale von Arbeitern und Bauern, Popen und Gläubigen in den unermesslichen Weiten der atheistischen Sowjetunion erinnern an die Gestalten aus Werken von Dostojewski und Solschenizyn - bewegende Beispiele göttlicher Führung und menschlichen Leids, aber auch seelischer Größe.

Wir zögern nicht, Gerhard Hermes in die große Erzählertradition eines Tolstoi, Leskow, Bergengruen, einer Alja Rachmanowa einzureihen.

Als begabter Porträtmaler hat uns der Verfasser zudem in subtiler Wesenserfassung Kinder- und Mädchenantlitze in ihrer Reinheit, zerfurchte Männergesichter, Propheten gleich, von Leid gezeichnete Antlitze von Müttern geschenkt, denen der Mann oder der Sohn um ihres Glaubens willen getötet wurden. Um seiner Martyrer willen wird der Glaube in Russland auferstehen.

 

Zum Verfasser:

Gerhard Hermes, geb. 10.03.1909 in der Westeifel, gest. 06.02.1988; am 19.03 1934 zum Priester geweiht, Pallotiner; ab 1951 Redakteur der Zeitschrift "Rosenkranz", 1970 Gründung der Zeitschrift "Der Fels", die bis heute als "katholisches Wort in die Welt" monatlich erscheint.

 

 

Format 12 x 19 cm

Hardcover mit Schutzumschlag

183 Seiten, mit zahlreichen Zeichnungen des Verfassers

Christiana Verlag 1988

ISBN 3-7171-0914-6

 


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