Johannes Duns Scotus

Der Theologe der Immakulata

 

von P. Dr. Waltram Roggisch OFM

Vorwort von Bischof Dr. Rudolf Graber

 

Johannes Duns Scotus (1265-1308) aus Schottland, ,wohl der scharfsinnigste Denker des ganzen Mittelalters' (Lexikon für Theologie und Kirche), hat als erster die Lehre der Immaculata, d. h. der Unbefleckten Empfängnis Mariens, theologisch begründet und gegen die maßgeblichen Theologen der damaligen Zeit, Albertus Magnus, Thomas von Aquin, Bonaventura, verteidigt. Jesus Christus ist der Erlöser aller Menschen, auch Marias, aber Maria ist dank der Vorauserlösung vom ersten Augenblick ihres Empfangenseins im Schoß ihrer Mutter Anna frei von jeder Sünde. Maria ist also wegen ihrer besonderen Stellung im Heilsplan von der Erbsünde ausgenommen worden.

P. Dr. Waltram Roggisch zeigt uns in dieser hochinteressanten Studie, wer Duns Scotus war, wie er zu dieser bahnbrechenden Erkenntnis kam und wie er sie begründete. Diese Schrift ermöglicht ein tiefes Eindringen in das größte Geheimnis der Mariologie, und sie schenkt Erkenntnisse, die jeden gläubigen Christen tief beglücken.

Möge der selige Johannes Duns Scotus recht bald auch zum Heiligen und Kirchenlehrer erklärt werden.

 

 

Format 10,2 x 14,8 cm (DIN A6)

kartoniert, 87 Seiten

2. Auflage 1995

Christiana Verlag

ISBN 978-3-7171-0839-9

 


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