Die Heilige vom Spiegelturm - Franziska von Rom

Mystikerin und Ordensgründerin (1384–1440)

 

von Marie Théodore de Bussierre

 

Der Spiegelturm (italienisch: Tor de’ Specchi) in Rom ist mit dem Leben einer der bedeutendsten Frauen der katholischen Kirche verknüpft: Franziska von Bussa. Auf Wunsch ihrer Eltern heiratete Franziska als erst 12jährige den Nobelmann Laurentius Ponziani. Die Ehe wurde durch viel Leid geläutert: Plünderung ihres Hauses, Todesfälle, Entführung, Angriffe und Verleumdung. Außergewöhnliche Gnaden begleiten die junge Ehefrau. Franziska erhält Weisungen vom Himmel, die auf Erden vollzogen werden: selbst der damalige Papst steht hinter Franziska und führt mit Erfolg die Weisungen des Himmels aus.

Nach dem Tode ihres Gatten zieht sich Franziska von der Welt zurück: Der Spiegelturm wird ihre zweite Heimat. Zahlreiche Kämpfe mit dem Teufel, der die Heilige täglich angriff, hinterließen Spuren, die von den Mitbürgern nicht unbeachtet blieben. Franziska sah den Teufel in eigener Person. Nach ihren eigenen Angaben ist der Teufel dermaßen scheußlich und grauenhaft von Gestalt, dass sie lieber in einen brennenden Ofen hineinkriechen wollte, als ihm zu begegnen. Sie sah aber auch die Engel.

Tausende von Wundern haben die Frau von Ponziani populär gemacht. Ihr Grab in der Kirche Maria Nova wird noch heute von Schwergeprüften aufgesucht. Seit 1924 ist die heilige Franziska die besondere Patronin der Autofahrer.

 

 

Format 14,8 x 21 cm

Hardcover, 496 Seiten

Theresia Verlag (AT) 2001

ISBN 978-3-908542-99-5

 


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